Bevor Versicherungen greifen, steht die persönliche Auseinandersetzung mit Risiken im Vordergrund. Hierfür werden zwei zentrale Instrumente genutzt:
Das Risiko-Zwei-Schritt-Modell
Dieses Werkzeug dient dazu, eine riskante Handlung (z. B. schnelles Autofahren) objektiv zu bewerten:
- Schritt 1: Risiken erkennen: Was kann passieren? Wo und warum? Wer ist beteiligt?
- Schritt 2: Risiken vermeiden: Wie kann ich das Risiko verringern? Wer kann mir helfen?
Die Risiko-Entscheidungstabelle
Dieses Instrument hilft bei der Abwägung, ob sich ein Risiko lohnt, indem es die Tragweite der Gefahr gegen die Wahrscheinlichkeit aufwiegt.
- Tragweite der Gefahr: A (klein), B (mittelfristige Beeinträchtigung) oder C (existenzgefährdend).
- Wahrscheinlichkeit: 1 (sehr klein) bis 3 (mehrmals im Leben).
- Fazit: Die Entscheidung führt zu „Ja!“, „Eher Nein“ oder „Nein, zu gefährlich!“.